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    Gli approfondimenti del “Cortile dei Gentili”
  • Con l’obiettivo di instaurare un dialogo maturo e proficuo, lo Speciale del “Cortile” propone una lettura attenta di temi riguardanti la cultura contemporanea. Inauguriamo lo Speciale con il decimo anniversario della celebre allocuzione papale di Benedetto XVI, tenuta all’università di Ratisbona dinanzi ai rappresentanti del mondo della scienza. Il “Cortile dei Gentili” torna a rifletterci, ponendosi una domanda cruciale: cosa resta oggi del Discorso di Ratisbona?

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Speciale

    12/05/2017
    Die Regensburger Rede als Zeugnis des Übergangs
  • The special “The Remains of Regensburg” is edited by Gabriele Palasciano. Text by Hermann Häring*. Im Gedächtnis der römisch-katholischen Kirche hat die Regensburger Rede nachhaltige Spuren hinterlassen. Muslime empörten sich über den Vorwurf eines gewalttätigen Islam, Theologen klagten über die Kritik an ihrem Handwerk, Seelsorger bedauerten das Ungeschick eines Theologen, der eine akademische Vorlesung zu nahe in ein programmatisches, geradezu normatives Papstwort rückte. Am unglücklichsten war wohl Papst Benedikt XVI. selbst, der sich unmittelbar nach seiner Rückkehr nach Rom intensiv mit dem Kitten entstandener Scherben beschäftigen musste. Dabei kam wieder der Gelehrte in ihm zum Zuge, als er die Rede nachträglich mit 13 Anmerkungen versah, bevor sie weltweit auf dem Buchmarkt erschien. Eine kurze, nicht unwichtige Bemerkung wurde eingefügt. Im gedruckten Text erklärte Benedikt XVI. jetzt, Manuel II. Palaiologos, 1391-1425 byzantinischer Kaiser und ein hochgebildeter Mann, habe seinen vom Papst übernommenen Diskussionsbeitrag „in unannehmbar schroffer Form“ vorgetragen. Ein unaufgearbeitetes Erbe Damit wollte der Papst den Eindruck abmildern, er halte den Islam für eine gewalttätige Religion. Eindeutig widersprochen hat er ihm jedoch nicht und bald bestätigte Joseph Fessio SJ, ein Schüler Professor […]

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